Bei der Batterieflüssigkeit ist besondere Vorsicht geboten. (Handschuhe, Schutzbrille, Schürtze => Augenspülflasche)
Ältere Batterien haben den Elektrolyten noch in flüssiger Form und dieser kann bei defekter Batterie auslaufen, oder bei erreichen der Gasungsspannung sich in Form von Tropfen auf der Batterie ablagern.
Reinigung und neutralisation von verdünnter Schwefelsäure geht über Seifenwasser. (Saure und Seife "Basisch" können sich neutralisieren.
Prüfen der Säuredichte Die Leistungsfähigkeit eines 12 Volt Weidezaunakkus hängt wesentlich vom aktuellen Ladezustand ab. Über die Messung der Säuredichte lässt sich der Ladezustand messen. Die Säuredichte ist das Hauptmerkmal für den Ladezustand einer Batterie. Die Säurekonzentration sinkt mit dem Grad der Entladung. Mit einem Aräometer (Säureheber) lässt sich die Säuredichte messen. Der Säurestand sollte regelmäßig kontrolliert werden und gegebenenfalls ausgeglichen werden. Hierzu verwendet man ausschließlich destilliertes Wasser nach DIN 43530, niemals Leitungswasser oder Schwefelsäure verwenden! Das Auffüllen kann bis zur angegebenen „Max.“-Markierung erfolgen. Bei Batterien ohne Säurestandsmarke sollte der Säurestand etwa 10-15 mm über den Separatoren liegen. 1. Entfernen sie alle Verschlussstopfen und legen Sie diese an einem sauberen Ort ab. 2. Führen Sie den Säureheber in die erste Verschlussöffnung ein und drücken Sie den Gummiball vollständig zusammen und saugen Sie aus der Zelle so viel Säure an, dass die Messelemente des Hebers frei schwimmen. 3. Lesen Sie den Stand des Schwimmers oder der Schwimmkugel ab. 4. Drücken Sie danach die Säure vollständig aus und wiederholen Sie die Messung nacheinander bei den anderen Zellen. Es gelten folgende Messwerte: Säuredichte 1,28 kg/l Batterie 100 % geladen Säuredichte 1,24 kg/l Batterie 75 % geladen Säuredichte 1,20 kg/l Batterie 50 % geladen Säuredichte 1,16 kg/l Batterie 25 % geladen